Kein Wandel in Sicht?

Mirna Funks Schreiben zwischen Deutschland und Israel, Erinnerung, Gewalterfahrung und neuem Antisemitismus

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Dritte Generation, Antisemitismus, transgenerationelle Traumata, strukturelle Gewalt

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Der Artikel betrachtet die Romane Winternähe (2015) und Zwischen Du und Ich (2021) der deutsch-jüdischen Autorin Mirna Funk aus zeithistorischer Sicht und geht der Frage nach, wie die Autorin hierin auf die Gesellschaft blickt und sich literarisch mit verschiedenen Formen struktureller Gewalt, inneren Verwundungen und Traumata auseinandersetzt. Während Winternähe den Fokus vor allem auf äußere Er- eignisse legt, zeitgenössischen Antisemitismus offen anspricht und versucht, einen Einblick in die komplexe israelische Lebensrealität zu geben, konzentriert sich Zwischen Du und Ich stärker auf innere Vorgänge und lenkt den Blick speziell auf Misshandlung von Frauen. Beide Romane verbindet, dass sich die Aussicht auf gesellschaftlichen Wandel angesichts der zahlreichen geschilderten Manifestationen von Gewalt stark relativiert.

Авторска биография

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2026-01-05

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TEIL 1: LITERATURWISSENSCHAFT

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Preitschopf, Alexandra. 2026. „Kein Wandel in Sicht? Mirna Funks Schreiben Zwischen Deutschland Und Israel, Erinnerung, Gewalterfahrung Und Neuem Antisemitismus“. Списание „Германистика и скандинавистика“ Journal for German and Scandinavian Studies 2 (Януари): 126-48. https://periodicals.uni-sofia.bg/index.php/gsc/article/view/3169.