Einsamkeit und Alleinsein

ein befreiender Einstellungswandel

Autor/innen

Schlagwörter:

Einsamkeit, Alleinsein, Friederike Gössweiner, gesellschaftliche Einstellungen

Abstract

Der vorliegende Artikel befasst sich mit der literarischen Repräsentation der Einsamkeit im Roman „Traurige Freiheit“ von Friederike Gössweiner. Die Analyse erfolgt im Kontrast zu dem Krankheits- und Krisendiskurs, in dem Einsamkeit und dauerndes Alleinsein heute immer wieder eingebettet werden. Die angebotene Interpretation des Romans eröffnet eine neue Perspektive zum Thema, die die kritische Rezeption des Werkes im Feuilleton bisher unreflektiert gelassen hat und die auf eine Entstigmatisierung von Alleinsein durch das soziale Transformationspotenzial der Literatur ausgerichtet ist.

 

Autor/innen-Biografie

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Veröffentlicht

2026-01-05

Ausgabe

Rubrik

TEIL 1: LITERATURWISSENSCHAFT

Zitationsvorschlag

Vicheva, Violeta. 2026. „Einsamkeit Und Alleinsein: Ein Befreiender Einstellungswandel“. Zeitschrift „Germanistik Und Skandinavistik“ Journal for German and Scandinavian Studies 2 (Januar): 242-50. https://periodicals.uni-sofia.bg/index.php/gsc/article/view/3241.